Beschreibung
Nachdem ich am Ende von "Glenkill" die Schafe bitter vermisst habe, habe ich mich nun sehr auf ein Wiederhören mit ihnen gefreut.
Und da waren sie wieder - Miss Maple, Othello, Zora und alle anderen, Rebecca war dabei, ihre kartenlegende Mama mischt mit, eine Ziegenherde - ganz besonders eine mit Identitäskrise - und einige mysteriöse Franzosen auf einem geheimnisvollen Schloss.
Der Plot, vor allem die Auflösung, ist auch dieses Mal wieder sehr konstruiert. Dennoch - diese Schafherde macht mich glücklich! Ihre naiv-kluge Sichtweise der Dinge geben mir das Gefühl, über den Dingen zu schweben, ihre ausgefeilten, spinnigen und besonderen Charaktere geben mir das Gefühl, sie könnten meine Freunde sein und der wortwörtliche Wortwitz geben meinem Bauch das Gefühl, ständig zum Lachen gekitzelt zu werden.
Andrea Sawatzkis Stimme hat mir in "Gut gegen Nordwind" nicht besonders zugesagt. Ihre Stimme klingt für mich naiv, was mir dort Genuss nahm, hier aber wunderbar passt und das Hörbuch zum Hörvergnügen macht.
Noch nie habe ich am Ende eines Hörbuches gleich wieder von vorne begonnen - bis jetzt...